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DIE GEHEIMEN TAGEBÜCHER DER ANNE LISTER ein Film von James Kent UK 2010, 92 Minuten, deutsche Synchronfassung, FSK 12 Mit Maxine Peake, Anna Madeley, Susan Lynch, Christine Bottomley, Gemma Jones, Michael Culkin
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DAS TRAURIGE LEBEN DER GLORIA S. ein Film von Ute Schall und Christine Groß Deutschland 2011, 75 Minuten, deutsche Originalfassung, FSK 12 Nina Kronjäger, Christine Groß, Margarita Broich, Inga Busch, Susan Todd, Tina Pfurr u.a. |
Filmregisseurin Charlotte hat eine künstlerische Krise - also will sie mal einen richtig politischen Film machen und tief in das Leben sozial benachteiligter Frauen eintauchen. Auf der Suche nach einer alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängerin lernt sie Gloria Schneider kennen, die auf den ersten Blick ein ideal trauriges Leben zu führen scheint.
Was Charlotte nicht weiß: Gloria Schneider ist eine (mäßig erfolgreiche) Off-Theater-Schauspielerin, die beim Casting ihre wirklich prekär lebenden Mitbewerberinnen mühelos mit einer falschen Lebensgeschichte an die Wand spielt und sich Charlotte schnell als Idealbesetzung empfiehlt.
Aber wirklich gut geht es Gloria tatsächlich nicht: das Geld ist knapp, die Freundin genervt und ihre Theatergruppe alles andere als talentiert. Gloria braucht diesen Film und Charlotte eine traurige Heldin - also wird gedreht, bis der Schwindel auffliegt...
DAS TRAURIGE LEBEN DER GLORIA S. ist eine durchgeknallte, bitterböse
Komödie über starke Frauen in der Krise, zwischen Glamour und Hartz IV,
Kunst und Katastrophen, schlechtem Theater und dem harten Leben. Die Regisseurinnen Ute Schall und Christine Groß wissen als Mitglieder
der Filmgruppe hangover ltd.* und des Ensembles von René Pollesch an der
Berliner Volksbühne genau, wovon sie erzählen!
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FJELLET - DER BERG ein Film von Ole Giæver Norwegen 2011, 73 Minuten, norwegische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 0 mit Ellen Dorrit Petersen, Marte Magnusdotter Solem ![]() |
Vor zwei Jahren starb Vetle, der fünfjährige Sohn von Nora und Solveig, bei einer Bergtour. Seit dieser Zeit lastet die Trauer über seinen Tod auf ihrer Beziehung. Nora, die leibliche Mutter des Kindes, ist im Schmerz über den Verlust immer bitterer geworden. Obwohl Solveig Vetle ebenso geliebt hat wie sie, stellt Nora die Aufrichtigkeit von Solveigs Trauer zunehmend in Frage. Bei Solveig hat der Tod des Kindes vieles in Bewegung gebracht. Ein Leben ohne Kind kann sie sich nicht mehr vorstellen. Aber wie würde Nora darauf reagieren? Würde ihre Beziehung zerbrechen, sollte Solveig ein Kind bekommen? Gemeinsam begeben die Frauen sich auf eine Reise zu dem Berg, an dem ihr Kind starb. Die Reise, hofft Solveig, wird einen Selbstfindungsprozess in Gang setzen, an dessen Ende sie besser mit sich und ihrer Trauer umgehen können und vielleicht auch eine Perspektive für die gemeinsame Zukunft finden.
Doch was so einleuchtend klingt, erweist sich als schmerzhafter Prozess, bei dem nach und nach herausbricht, was sich an Verbitterungen, Kränkungen und Ängsten in den beiden angestaut hat. Je näher die Frauen dem Unglücksort kommen, desto auswegloser scheint ihre Beziehung dem Ende entgegenzutreiben. Jede Nacht rollen Nora und Solveig ihre Schlafsäcke nebeneinander aus, jeden Morgen geht es wieder weiter. Wird Nora einen Weg aus ihrer Trauer finden, und werden die beiden Frauen es schaffen, ihre Beziehung zu retten?
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THE FOUR-FACED LIAR - LIEBE FINDET IHREN WEG ein Film von Jacob Chase USA 2010, 87 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 12 mit Marja Lewis Ryan, Emily Peck, Todd Kubrak, Daniel Carlisle, Liz Osborn |
Trip und Bridget haben zusammen eine schicke WG im New Yorker West
Village. Trip ist zwar mit Chloe zusammen, aber mit der Treue nimmt er
es nicht so genau. Bridget sortiert ihre weiblichen Dates nach
Wochentagen, da sie sowieso nur eine Nacht bleiben. In ihrer
Lieblingskneipe THE FOUR-FACED LIAR treffen die beiden eines Abends
Molly und Greg, ein eher konservatives Paar, das gerade erst nach New
York gezogen ist.
Trip und Greg lieben Football und werden Kumpels, Molly und Bridget
lieben die englische Literatur des 19. Jahrhunderts und werden plötzlich
und unerwartet ein Paar. In der Clique, die sich gerade erst gefunden
hat, bricht jetzt das Chaos aus: Molly ist plötzlich in eine Frau
verliebt, Bridget überlegt, ihre erste ernsthafte Beziehung einzugehen
und Trip muss sich entscheiden, ob er auf Bridgets oder auf Gregs Seit
steht…
Zu der der tragikkomischen Großstadt-Romanze hat Marja-Lewis Ryan, die
Darstellerin der Bridget, selbst und mit viel Gespür für die
Gefühlslagen heutiger 20-Somethings das Drehbuch geschrieben.
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April 2011: MEIN DOMINANTES LEBEN (My Normal) ein Film von Irving Schwartz USA 2010, 77 Minuten, OmU, FSK 16 beantragt mit Nicole LaLiberte, Ty Jones, Dawn Noel Pignuola, Naama Kates, Abdul Malik Abbott, Maine Anders, Jaquueline Hendy, Heath Kelts, Sanli Ozlen, Mark Saturno ![]() |
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Zuschauerpreis Bester Spielfilm North Carolina GLBT Film Festival |
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März 2011: A MARINE STORY ein Film von Ned Farr USA 2010, ca. 93 Minuten, OmU, FSK 12 beantragt Im Verleih der PRO-FUN MEDIA mit Dreya Weber, Paris Pickard |
Die bemerkenswert durchtrainierte, sexy Schauspielerin und Akrobatin Dreya Weber (u.a. "GYMNAST - Bande der Liebe") spielt die hoch dekorierte Offizierin Alex, die völlig unerwartet aus dem aktiven Dienst des U.S. Marine Corps entlassen wird.
Ohne Perspektive und zurück in ihrer kleinen, konservativen Heimatstadt willigt Alex spontan ein, die frühreife, rebellische Teenagerin Saffron (Paris Pickard) zu trainieren und auf den rechten Weg zu bringen. Dabei kommen sich die beiden auch emotional immer näher, und Alex entwickelt sich für Saffron zu genau der geradlinigen, unnachgiebigen Autoritätsperson, die ihr bisher fehlte.
In bester "Karate Kid" Manier drillt Alex Saffron und gibt ihr die – nicht nur körperliche – Kraft, sich vom faulenzenden Teenager in eine starke junge Frau zu verwandeln, die bereit ist, die Herausforderung als Rekrutin in einem Boot Camp der U.S. Marines anzunehmen.
Doch nachdem Saffron erwachsen geworden und bereit ist, ihren Weg zu gehen, muss Alex all ihre Kraft zusammennehmen, um sich ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen… Kann die Beziehung der beiden den kommenden Herausforderungen standhalten?
A MARINE STORY von Ned Farr (GYMNAST - Bande der Liebe) wurde auf internationalen Filmfestivals bisher mehr als ein Dutzend Mal ausgezeichnet!
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Februar 2011: BLOOMINGTON ein Film von Fernanda Cardoso USA 2010, 83 Minuten, OmU, FSK 6 mit Allison McAtee, Sarah Stouffer, Katherine Ann McGregor, Erika Heidewald, Chelsea Rogers |
Sie ist jung, klug, neugierig und voller Erwartungen: Jackie beginnt ihr erstes Jahr am College und möchte es all jenen zeigen, die sie nur als Ex-Kinderstar einer TV-Serie kennen. Als sie die Gerüchte über ihre umwerfend gut aussehende Professorin Catherine Stark hört, wird sie hellhörig: eine Ladykillerin? Eine lesbische Verführerin? Sie kann gar nicht erwarten, sie kennen zu lernen. Als es passiert, ist es bei beiden Liebe auf den ersten Blick - und die verbotene Affäre nimmt ihren Lauf.
Fernanda Cardosos Coming-Of-Age-Drama glänzt mit edlen Bildern, geschliffenen Dialogen und zwei großartigen Darstellerinnen: Newcomerin Sarah Stouffer spielt die Schülerin Jackie auf ihrem Weg zu einer selbstbewussten Frau und Ex-Model Allison McAttee (CSI, NIP/TUCK) die dominante Lehrerin, die ihre Sehnsüchte und Ängste hinter der Fassade einer emanzipierten Einzelkämpferin verbirgt.
"Hochglänzend und sehr unterhaltsam!" (Variety)

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Januar 2011: ROOM IN ROME ein Film von Julio Medem Spanien 2010, 109 Minuten, dt. Synchronfassung, FSK 16 b. mit Elena Anaya, Natasha Yarovenko, Enrico Lo Verso |
Alba und Natasha begegnen sich vor einem Hotel in Rom und beschließen für eine Nacht ein Zimmer zu teilen. Schnell geben sie ihrer körperlichen Anziehung nach nur um festzustellen, dass die jeweils andere der Schlüssel zu etwas sein könnte, was lange unterdrückt gehalten wurde. Immer wieder loten sie in Gesprächen das Maß an Wahrheit aus, das in dieser flüchtigen Bekanntschaft angemessen ist und immer wieder geben die beiden sich einander hin, nur um zu merken, dass der Sex mehr und mehr zum Vorspiel für den eigentlich entscheidenden Seelenstriptease wird. Die Kamera verlässt das Hotelzimmer keine Minute, nur aus den Fenstern und über das Internet wird der Blick nach draußen gewagt. So bleibt der Blick stets auf das Innenleben der beiden Protagonistinnen gerichtet und es eröffnet sich ein faszinierend erotisches Kabinettstück über Intimität und Identität.
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Dezember 2010: DRIFTING FLOWERS ein Film von Zero Chou Taiwan 2008, 97 Minuten, taiwanesisches Original mit deutschen Untertiteln, FSK 12 mit Serena Fang, Yi-Ching Lu, Chih-Ying Pai, Sam Wang, Chao Yi-lan |
Treibende Blüten – das sind im Film von Zero Chou drei Taiwanesinnen in
verschiedenen Gegenden des Inselstaats: ein Kind, ein junges Mädchen und
eine alte Frau, die im Strom des Lebens nach ihrer Identität suchen und
deren Geschichten der Film in Form einer poetischen Erzählung kunstvoll
miteinander verbindet. So wie die Zeit dahinfließt und vergeht, wie die
Liebe kommt und geht, so gelangt auch die Suche der drei
Protagonistinnen nach sich selbst niemals an ein Ende.
Zunächst entdeckt die achtjährige Meigo den bitteren Geschmack der
ersten Liebe, als sie zufällig Zeugin wird, wie ihre blinde Schwester
Jing die jungenhafte Akkordeonspielerin ihrer Band, Chalkie, küsst. So
groß ist die Eifersucht des kleinen Mädchens, dass die Beziehung der
drei daran zerbricht. Zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort
kämpft Lily gegen ihre Alzheimer-Erkrankung und um die zerbrechliche
Erinnerung an ihre Jugend. Als ihr alter Freund Yen zu Besuch kommt,
tritt eine weitere Tragödie in ihr Leben – denn weil Yen an Aids
erkrankt ist, verlässt ihn der Lebenswille. Doch Lilys Halluzinationen
und Yens nachlassende Gesundheit stiften schließlich eine unerwartete
Verbindung zwischen den beiden, die im Leben und in der Liebe daraufhin
wieder einen Sinn entdecken. Und schließlich ist da noch Chalkie, zu
einer Zeit bevor sie ihren Heimatort verließ und sich Jings Band
anschloss. Damals, als sie noch zur Schule ging und ein verwirrter
Teenager war, band sie sich den Busen ab, obwohl sie zu Hause deshalb
als „knabenhaft“ gehänselt wurde. Erst ein Auftritt aus dem Stegreif gab
ihrem Schicksal eine neue Wendung.
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November 2010: DIE L-KURZFILMNACHT L-SHORTS, DIE DRITTE |
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Diese sieben neuen L-SHORTS sind nichts weniger als eine Achterbahnfahrt durchs lesbische Leben! Starke Geschichten, starke Frauen, überraschende Wendungen, verrückte Pointen und die nachdenklichen Momente dazwischen lassen keine Langeweile aufkommen und beweisen, wie großartig Kurzfilme sein können, wenn sie schnell auf den Punkt kommen! Dass Erotik dabei nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.
Bei Hayden zum Beispiel, die ihrem Midlife-Crisis-Vater einfach die heiße junge Freundin ausspannt (DIE TROPHÄE). Oder in der Berliner Liebesgeschichte zwischen der authentischen Louise und der etwas komplizierten, dafür um so glamouröseren Tessa (LIEBSTE PRINZESSIN LEBEN), die erst mal lernen muss, für das Glück bereit zu sein.
DIE TROPHÄE (Trophy) ein Film von Karla Di Benedetto USA 2008, 11 Minuten, OmU mit Shayla Beesley, Stephanie Jones, Randa Walker LIEBSTE PRINZESSIN LEBEN Ein Film von Wolf Gresenz D 2009, 22 Minuten, DF Mit Emmanuelle Collinet, Juliane Schlosser |
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Am 29. Oktober 2010: SPÄTE ENTSCHEIDUNG Ein Film von Alain Tasma Frankreich 2007, 100 min, französisches Original mit deutschen Untertiteln, FSK 12 mit Mireille Perrier, Rachida Brakni, Robin Renucci, Eric Elmosnino |
Die Luft ist raus aus der Ehe, die Tochter längst erwachsen. Das Leben
ist aber noch nicht vorbei. Nach über zwanzig Jahren Ehe fasst Marion
einen mutigen Entschluss und verlässt ihre Familie. Als sie kurz darauf
der schönen Antiquitätenhändlerin Claude mit den großen Augen begegnet,
nähern sie sich zunächst einander an wie tagtäglich viele Frauen - mit
Sympathie und ähnlichen Sorgen. Sie lachen zusammen über ihre
Erfahrungen als Ehefrauen. Sie machen sich gegenseitig Komplimente über
ihre gut in Schuss gehaltenen Körper. Erst auf einer gemeinsamen Reise
stellt sich der Verdacht ein, es könne sich um romantische Liebe
handeln, es ginge um Verlangen, Sinnlichkeit, gar Sex - und um all die
Kämpfe einer regelrechten Amour Fou. Bin ich’s oder bin ich’s nicht?
Diese Frage reißt die eher bürgerliche Marion in eine tiefe
Verunsicherung. Coming Out, jetzt noch? Eine weitere späte Entscheidung
steht an.
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Am 24. September 2010: SŒUR SOURIRE - DIE SINGENDE NONNE Ein Film von Stijn Coninx Frankreich 2009, 124 Minuten, dt. SF, FSK 12 (beantragt) Mit Cecile de France, Sandine Blancke, Chris Lomme, Marie Kremer u.a. |
Ende der 1950er Jahre flüchtet die lebenslustige Jeannine vor dem
Kontrollwahn ihrer Mutter und den Avancen ihrer besten Freundin Annie
ins Kloster. Allerdings bleibt sie dort nicht lange schweigsam: mit
ihrer Gitarre und ihren fröhlichen Liedern bezaubert sie erst ihre
Ordensschwestern und dann die ganze Welt, denn ihr Hit „Dominique –
nique – nique“ erobert in Windeseile trotz Elvis und den Beatles die
Hitparaden. Jeanne macht als „Soeur Sourire“ (« Schwester des Lächelns
») Karriere und traut sich nun endlich, außerhalb der Klostermauern mit
ihrer großen Liebe Annie zusammen zu leben.
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CSD-Sonder-Screening: RIPARO - ZU HAUSE Ein Film von Marco S. Puccioni Italien 2007, 100 Minuten, OmU, FSK 16 Mit Maria de Medeiros (Pulp Fiction), Antonia Liskova, Mounir Quadi, Vitaliano Trevisan, Gisella Burinato |
Als sie aus ihrem Nordafrika-Urlaub zurückkehren,
machen Anna und ihre Partnerin Mara eine
überraschende Entdeckung: ohne es zu wissen,
haben sie Anis, einen marokkanischen Teenager,
im Kofferraum nach Italien mitgenommen.
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im Mai 2010: UNTERWEGS MIT KATHY K. Ein Film von Nancy Kissam USA 2008, 88 Minuten, OmU, FSK 16 Mit Laura Harring (Mullholland Drive), Jill Marie Jones, Oded Fehr, Ashley Duggan Smith |
Ein Lesbisches Roadmovie zwischen "Thelma und Louise" und "Little Miss
Sunshine"
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im April 2010: WO WAREN WIR FRAUEN, ALS DIE MÄNNER ZUM MOND FLOGEN? (Que faisaient les femmes pendant que l'homme marchait sur la lune?) Ein Film von Chris Vander Stappen BE/CA/FR/CH 2000, 102 Minuten, OmU, FSK 0 Mit Marie Bunel, Hélène Vincent, Tsilla Chelton, Mimie Mathy, Macha Grenon, Christian Crahay |
Am 10. Juli 1969, kurz bevor der erste Mann den Mond betritt, will Sacha endlich ihrer Familie die Wahrheit sagen und damit alle in sie gesetzten Hoffnungen zerstören: Sie hat ihr Medizinstudium geschmissen und liebt eine Frau.
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im März 2010: PRECIOUS - DAS LEBEN IST KOSTBAR Ein Film von Lee Daniels USA 2009, 109 Minuten, deutsche Synchronfassung, FSK 12 mit Gabourey Sidibe, Mo’Nique, Paula Patton, Mariah Carey und Lenny Kravitz |
Der stärkste Frauenfilm des Jahres! - Ausgezeichnet mit zwei OSCARS®
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im Februar 2010: ALLES WIRD GUT Ein Film von Angelina Maccarone D 1998, 88 Minuten, dt. OF, FSK 12 mit Kati Stüdemann, Chantal De Freitas, Isabella Parkinson (Hamlet X), Pierre Sanoussi-Bliss (Zurück auf Los!), Aglaia Szyszkowitz (Das Sams), Uwe Rohde |
Nabou hat nur eines im Kopf: Sie will ihre Ex-Freundin Katja zurück. Dafür nimmt sie sogar den Job als Putzhilfe bei der Yuppie-Frau Kim an, die ein Stockwerk unter Katja wohnt. Der Rest lässt sich dann schon irgendwie deichseln, glaubt Nabou. Mit der coolen, pedantischen Karrierefrau Kim verbindet die arbeitslose Lebenskünstlerin nur die Hautfarbe, entsprechend oft kracht es zwischen den beiden. Nabou stört das wenig, denn sie ist hauptsächlich hinter ihrer Exfreundin her. Erst als sie am Ziel ist, bemerkt sie, dass es gar nicht Katja ist, die sie will…
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im Januar 2010: DIE L-KURZFILMNACHT |
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Die Filme: 1. How do I say this? I'm gay! Ein Film von Michael Bodie und Silas Howard (USA 2007, 5 Minuten) 2. Tanz ins Glück Ein Film von Barbara Seiler (Schweiz 2008, 16 Minuten; z.T. dt. OF/OmU) 3. Am Ende der Straße (Na koncu ulicy) Ein Film von Jenifer Malmqvist (Polen 2007, 14 Minuten; OmU) 4. Pit Stop Ein Film von Melanie McGraw (USA 2007, 14 Minuten; OmU) 5. Dyke Dollar Ein Film von Laura Terruso (USA 2009, 11 Minuten; OmU) 6. Easy Tiger Ein Film von Alkmini Boura (Schweiz 2008, 12 Minuten; dt. OF) 7. Buttery Top Ein Film von Catherine Crouch (USA 2008, 4 Minuten; OmU) 8. Im Sommer sitzen die Alten Ein Film von Beate Kunath (D 2009, 22 Minuten; dt. OF) Gesamtspielzeit: 98 Minuten |
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im Dezember 2009: DAS FISCHKIND (El Niño Pez) ein Film von Lucía Puenzo AR, ES, FR 2009, 96 min, spOmdtU mit Inés Efron, Mariela Vitale, Carlos Bardem, Arnaldo André, Julián Doregger, Sandra Guida |
Lala lebt in einer der exklusivsten Wohngegenden von Buenos Aires und ist leidenschaftlich verliebt in Guayi, eine indigene 20-Jährige, die im Haushalt ihrer Eltern angestellt ist. Gemeinsam träumen die beiden Mädchen davon, in Paraguay zu leben, irgendwo an den Ufern des Lago Ypoá. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, klauen sie alles, was sich im Haus an Geld nur finden lässt. Ihre Beute sammeln sie in einem Schuhkarton. Doch als der Karton voll ist, entweichen aus ihm, wie aus der Büchse der Pandora, auch Verlangen, Eifersucht und Wut. Dies ist der Ausgangspunkt für eine Flucht über die Fernstraße, die den Norden von Buenos Aires mit Paraguay verbindet. Dort, am Ypoá, warten auf Lala allerhand mysteriöse Ereignisse, während Guayi in einer Jugendhaftanstalt festgehalten wird.
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im November 2009: EMMA & MARIE (Je te mangerais) Ein Film von Sophie Laloy F 2009, 96 Minuten, FSK 16 mit Judith Davis, Isild Le Besco, Johan Libéreau, Edith Scob |
Marie zieht vom Land zu ihrer alten Schulfreundin nach Lyon, um am Konservatorium Klavier zu studieren. Die geheimnisvolle Emma übt auf sie eine große Faszination aus. Als sie ihr Avancen macht, lässt sich Marie darauf ein und verliert darüber die Kontrolle über ihr Studium. In der riesigen leerstehenden Wohnung von Emmas Mutter entbrennt zwischen den beiden Frauen ein Zweikampf zwischen Anziehung und Abstoßung, der für eine der beiden in einer Katastrophe endet.
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im Oktober 2009: KOMMT MAUSI RAUS?! Ein Film von Alexander Scherer und Angelina Maccarone Deutschland 1995, 88 Minuten, FSK 6 mit Julia Richter, Alexandra Wilcke, Nina Weniger, Inga Busch, Gisela Keiner, Florian Lukas, Konstantin Graudus, Florian Fitz |
Kati, genannt "Mausi", ist lesbisch. Kein Mensch weiß das, und niemand soll es je erfahren, denn schüchtern ist Mausi auch. Notgedrungen verlässt die 20-jährige ihr westfälisches Heimatdorf, um in Hamburg so zu leben, wie sie es wirklich will. In Yumiko findet sie ihre große Liebe und energische Förderin. Weil Mausi nach wie vor ihre Homosexualität kaschiert, schickt Yumiko sie nach Hause mit dem Rat, wenigstens ihre Mutter einzuweihen. Der Rest sei ein Kinderspiel. Wirklich? Immerhin begegnet Kati in der Heimat auch ihrem ersten Schwarm.
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im September 2009: ELOISE ein Film von Jesús Garay Spanien 2009, 90 Minuten, FSK 12, spanisches OmU mit Diana Gómez, Ariadna Cabrol, Laura Conejero, Bernat Saumell, Núria Hosta, Miranda Makaroff, Carles Sales, Jaume Madaula, Carolina Montoya Im Verleih von PRO-FUN MEDIA |

Die 18-jährige Asía liegt im Krankenhaus. An ihrer Seite die besorgte
Mutter und der liebevolle Freund. Doch der konventionelle Schein trügt.
Rückblenden erzählen von Asías Leben vor dem Unfall: Ihre Freundinnen
genießen das neue Leben als Studentinnen in vollen Zügen – shoppen,
trinken, lästern, knutschen. Asía findet das alles recht nett. Wie auch
ihren neuen Freund, Nathaniel.
Erst als die unverfrorene, kunstbegabte Eloïse in ihr Leben tritt,
begreift Asía, was ihr bisher gefehlt hat: Kunst, Schönheit, verrückte
Ideen, tiefschürfende Gespräche und schließlich … Leidenschaft!
Malerisch inszeniert, mit hinreißenden Hauptdarstellerinnen und voll
erotischer Spannung schildert dieses feinfühlige katalanische Filmjuwel
die Geschichte einer ersten Liebe in einer perfekten Balance zwischen
Romantik und Kompromisslosigkeit.
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im Mai 2009: DIE L-KURZFILMNACHT CA, USA, FR, NL 2001 - 2008, 99 Minuten, OmU |

Wieder einmal heißt es "kurz & gut" in der L-Filmnacht. Diesmal gibt es
sechs Festivalhighlights, die lesbisches Leben sexy, romantisch, frech
und knackig auf den Punkt bringen können.
Ob es um Kontaktanzeigen geht, um einen 70. Geburtstag, um die Frage,
wie man ohne Männer Kinder bekommt, um eine erste Liebe, zu der ein
kleiner Esel einen entscheidenden Beitrag liefert, um zwei Nachbarinnen,
die völlig aufeinander abfahren oder ein liebeskrankes Überfallopfer -
selten wurde lesbisches Leben so turbulent und in Szene gesetzt.
Neue Filme aus dem Programm der Edition Salzgeber, mit Liebe und
Verstand für die 5. L-Kurzfilmnacht ausgewählt - seid dabei!
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im April 2009: GHOSTED Ein Film von Monika Treut D/Taiwan 2009, 89 Minuten, dt./engl./chin. OF mit dt. UT mit Inga Busch, Huan-Ru Ke, Ting-Ting Hu, Jana Schulz |
Eine mysteriöse, außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Kulturen und zwei Städten.
Der ungeklärte, gewaltsame Tod ihrer taiwanesischen Geliebten Ai-ling (Huan-Ru Ke) bringt die Hamburger Künstlerin Sophie Schmitt (Inga Busch) völlig aus dem Gleichgewicht. Sie widmet ihr eine Video-Installation, die auch in Taipeh gezeigt wird.
Während der Eröffnung heftet sich eine geheimnisvolle Journalistin an ihre Fersen. Mei-li (Ting-Ting Hu) zieht Sophie sofort in ihren Bann. Einen Ausflug über die Nachtmärkte von Taipeh nutzt die forsche Mei-li, um die Trauernde zu verführen. Sophie weist sie brüsk zurück und reist überstürzt nach Hamburg ab.
Kurz darauf steht Mei-li unangekündigt vor ihrer Tür. Sophie, die sich zwar zu ihr hingezogen fühlt, aber Ai-ling nicht vergessen kann, nimmt Mei-li bei sich auf. Bis die Künstlerin feststellen muss, dass ihr Gast heimlich Ai-lings Tod recherchiert und Sophie herausfindet, dass eine Mei-li Wang weder für eine taiwanesische Zeitung arbeitet noch nach Deutschland eingereist ist. Wer ist die unheimliche Schöne?
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im März 2009: OUT AT THE WEDDING Ein Film von Lee Friedlander USA 2007, 96 Minuten, engl. OF mit dt. UT mit Andrea Marcellus, Desi Lydic, Charlie Schlatter, Mike Farrell |

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im Februar 2009: BORN IN FLAMES Ein Film von Lizzie Borden USA 1983, 79 Minuten, englische Originalfassung mit dt. UT mit Honey, Adele Bertei, Kathryn Bigelow |
Born in Flames spielt in der Zukunft - zehn Jahre nach einer sozialistischen Revolution in Amerika. Auch in diesem alternativen Amerika hat sich für Frauen nichts geändert; Unterdrückung, alltägliche Diskriminierung, sexuelle Übergriffe, Doppelbelastung - den Frauen reicht es. Sie verbünden sich quer zu sozialen, ethnischen, kul-turellen oder sexuellen Identitäten und nehmen den Kampf auf...
Der Film stellt die Frage, ob die Unterdrückung der Frauen jemals, in einem irgendwie gearteten sozialen System, ein Ende finden wird. Die Antwort ist eindeutig: die Frauen greifen zu den Waffen...
Keine trockene Geschichtsstunde, sondern mit viel Humor gewürzter Klassiker über Widerstand und Frauenpower.
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im Januar 2009: BUTTERFLY - HU DIE Ein Film von Yan Yan Mak HK 2004, 124 Minuten, chinesische Originalfassung mit dt. UT mit Josie Ho, Tian Yuan, Isabel Chan |
Die Lehrerin Flavia hat sich arrangiert: Mit Mann und Kind führt sie ein
unauffälliges Leben in Hongkong. Dass es mehr gibt, als nur die
Ansprüche zu erfüllen, die Familie und Gesellschaft an sie stellen,
überfällt sie mit ganzer Wucht, als ihr die selbstbewusste junge
Sängerin Yip über den Weg läuft und sie mit ihrer Vergangenheit
konfrontiert wird: Als Schülerin hatte sie eine Beziehung mit ihrer
besten Freundin, bis diese Nonne wurde. In Rückblenden erinnert sich
Flavia an die erste große Liebe, Freiheit, Leichtigkeit, aber auch
Eifersucht und die politischen Aktivitäten der Studentenunruhen in China
1989.
Eine wundervoll poetisch erzählte Geschichte über eine Frau in Hongkong,
die Jahre nach dem Scheitern ihrer ersten großen Liebe, eine zweite
Chance erhält. Hat sie diesmal den Mut, zu ihrer Liebe stehen und sich
von den gesellschaftlichen Zwängen zu befreien?
"Butterfly" ist der zweite Spielfilm der Filmemacherin Yan Yan Mak, ein
zeitgenössisches Märchen, das durch visuellen Reichtum, sinnliche Musik
und eine reizvoll verwobene Geschichte zwischen früher und heute besticht.
Hong Kong Film Award für Tian Yuan
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im Dezember 2008: DIE VERBORGENE WELT ein Film von Shamim Sarif UK/RSA 2007/2008, OmU, FSK 16 Mit Lisa Ray, Sheetal Sheth, Parvin Dabas, David Dennis, Grethe Fox, Colin Moss im Verleih von Pro-Fun Media ![]() |
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im November 2008: TICK TOCK LULLABY Ein Film von Lisa Gornick GB 2007, 72 Minuten, OmU, FSK 16 mit Lisa Gornick, Joanna Bending, Sarah Patterson |
Die Cartoonistin Sasha und ihre Freundin Maya sind ein unzertrennliches Paar - und genau im richtigen alter für Nachwuchs, wie sie finden. Voller Neid angesichts ihrer heterosexuellen Freunde, denen eine Schwangerschaft einfach so passieren kann, überlegen sie sich, wie sie selbst in Kind kriegen können, ohne dass das ein rein strategisches Manöver wird - und müssen bald einsehen, dass das alles nicht so einfach ist wie sie es gerne hätten. In Sashas Cartoons entwickeln selbst die heterosexuellen Konstellationen ein Eigenleben und es zeigt sich, dass es auch auf normalem Weg allerhand Probleme geben kann. So geraten Sasha und Maya in immer neue merkwürdige Situationen auf der Suche nach echten Muttergefühlen, die auf Sashas Zeichenbrett sofort real werden. Und immer weniger ist klar, ob ihre Empfindungen in die Cartoons mit einfließen, oder ob ihr Leben von den Cartoons beeinflusst wird…
Lisa Gornick (Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin des Films!) hat einen witzigen, originellen und sehr klugen Film über lesbische Muttergefühle gemacht, der ständig um den Widerspruch zwischen Lebensplanung und spontanen Gefühlen kreist und der auf außergewöhnliche Weise Spielfilm- und Animationsszenen vermischt. Kein Wunder, dass TICK TOCK LULLABY auf vielen Filmfestivals so erfolgreich war!
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im Oktober 2008: MEIN FREUND AUS FARO ein Film von Nana Neul D 2008, 87 Minute, deutsche Originalfassung mit Anjorka Strechel, Lucie Hollmann, Manuel Cortez, Florian Panzner, Tilo Prückner ![]() |
Als Mel (22) von der 14-jährigen Anhalterin Jenny für einen männlichen Portugiesen gehalten wird, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem tristen Leben zu entkommen und erfindet sich neu. Als Identitätsgeber dient ihr der neue portugiesische Arbeitskollege Nuno. Jenny und Mel verlieben sich Hals über Kopf ineinander, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Lüge auffliegt…
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im September 2008: 4. L-KURZFILMNACHT ![]() |
Edition Salzgeber und L-MAG luden im September ein zur 4. Nacht der lesbischen Kurzfilme. In 14 Städten präsentierten wir mitreißende Festivalhits aus aller Welt zum ersten Mal in deutschen Kinos! Sexy, lesbisch, witzig und frisch - Kurzfilme für Frauen, die es in sich haben. In Berlin auch in Anwesenheit der Regisseure von FLAMENCO SUREALISTO, KIRSCHROT und HELDINNEN DER LIEBE.
Heldinnen der Liebe
Eddie
Flamenco Surrealisto
Kirschrot
Zu Hause (A domicilio)
The P-P-Pick Up
Antje & Wir
Premiere (Premieren)
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im Mai 2008: 3. L-KURZFILMNACHT ![]() |
Bevor es in die Sommerpause ging, versüßten acht preisgekrönte Kurzfilmhits der aktuellen Filmfestivals die heiße Wartezeit auf die nächste L-Filmnacht. Als exklusive Preview der DVD LIEBESPERLEN 4, die im August erscheinen wird, gabt es jetzt schon acht Kurzfilme, die lesbisches Leben auf den Punkt bringen! Frech, witzig, romantisch und sexy – und nicht nur filmisch eine Augenweide. Mit dabei: der Publikumsliebling der diesjährigen Berlinale KEIN BIKINI.
Cosa Bella (USA 2006, 15 Minuten)
Das Familientreffen - Family Re-Union (IS / USA 2007, 21 Minuten)
Mit Blumen im Park - Flores en el parque (ES 2006, 10 Minuten)
Letzter Ausweg - Last Exit (USA 2007, 15 Minuten)
Das erste Mal am Steuer - My First Time Driving (USA 2007, 18 Minuten)
Kein Bikini - No Bikini (CA 2007, 9 Minuten)
Welcher heiße Typ? - What Hot Guy? (USA 2006, 4 Minuten)
Privatleben - Private Life (UK 2005, 15 Minuten)
Ein langer heißer Sommer, irgendwo in Yorkshire. Mona rollt mit ihrem motorlosen Mofa über die staubigen Landstraßen. Dort begegnet sie eines Tages Tamsin, die auf ihrem Schimmel
ausreitet. Die beiden stammen aus verschiedenen Welten: Tamsin ist eine wohlbehütete
Tochter aus gutem Hause: weit gereist, gebildet, selbstsicher. Gerade ist sie von ihrem teuren Privatinternat suspendiert worden, wegen des schlechten Einflusses, den sie auf andere hat. Mona dagegen ist seit dem Krebstod ihrer Mutter Waise, den Vater hat sie nie gekannt. Mit ihrem Bruder Phil lebt sie über dem heruntergekommenen Pub, den einst ihre Mutter führte.
Früher ließ Phil nichts anbrennen: Raub, Einbruch, Schlägereien. Doch seit er aus dem Knast
entlassen wurde und Gott entdeckt hat, ist er Mona fremd geworden - und sie noch verlorener. So unterschiedlich Mona und Tamsin auch sind, so sehr spüren sie eine Seelenverwandschaft.
Zusammen sind sie stark und glücklich. Sie schwören, einander nie zu verlassen.
Doch als die Eine sich darauf verlässt, spielt die Andere nur ein gefährliches Spiel.
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im April 2008:
JULIE JOHNSON
Ein Film von Bob Gosse
USA 2001, 90 Minuten
Mit Courtney Love, Lili Taylor und Misha Barton
Julie ist 31 und lebt mit ihren zwei Kindern und dem herrischen Ehemann in New Jersey. Ihr Alltag ist ein nicht enden wollender Kreislauf von Waschen, Putzen und Kochen. Freundin Claire überredet sie, einen Computerkurs zu besuchen. Mit der Zeit entwickelt sich Julie zu
einem Physik-Genie – und mit wachsendem Wissen geht die Emanzipation einher. Eines Tages
schmeißt sie ihren Ehemann schließlich raus, und Claire, angesteckt durch Julies Energie, zieht
bei ihr und den Kindern ein. Schnell entwickelt sich aus den beiden Freundinnen ein Liebespaar. Doch während Julie bereit ist, frei und lesbisch zu leben, bleibt Claire auf diesem Weg zurück…

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im März 2008:
MY SUMMER OF LOVE
Ein Film von Pawel Pawlikowski ·
GB 2004, 86 Minuten
Mit Natalie Press, Emily Blunt, Paddy Considine ·
mit Musik von GOLDFRAPP

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Die ehrgeizige Sid ist Redakteurin eines prominenten Foto-Magazins. Durch Zufall lernt sie ihre Nachbarin von oben kennen und betritt eine neue Welt: Lucy, eine ehemals erfolgreiche, drogensüchtige Fotografin, ist das Herz einer Szene-WG. Sie lebt mit ihrer Geliebten Greta und Arnie zusammen. Sid fühlt sich von Lucy angezogen, taucht in ihre Welt ein und versucht Lucy zu überzeugen, für ihr Magazin zu fotografieren.
im Februar 2008:
HIGHT ART
Ein Film von von Lisa Cholodenko ·
USA 1998, 101 Minutenn
Mit Ally Sheedy, Radha Mitchell

Ein vielfach ausgezeichnetes Drama um eine Frau, die sich von der Welt einer drogensüchtigen Lesbierin angezogen fühlt. Ally Sheedy, die längst dem „Breakfast Club“ entwachsen und gereift ist, beindruckt durch ihre schauspielerische Leistung. Ein Leckerbissen für das Arthouse Publikum.
„Die heißeste, leidenschaftlichste Romanze des Jahres!“ LOS ANGELES TIMES
„Eine erotische, intelektuelle Reise… Überwältigend!“ NEW YORK POST
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im Januar 2008:
ITTY BITTY TITTY COMMITTEE
Ein Film von Jamie Babbit (Weil ich ein Mädchen bin) ·
USA 2007, 85 Minutenn
mit Melonie Diaz, Nicole Vicius, Carly Pope, Guinevere Turner
Eigentlich träumt Anna davon, Gender-Studies-Kurse auf dem College zu belegen. Doch stattdessen arbeitet sie in einer Klinik, die Schönheitsoperationen anbietet. Ihre Freundin hat sie sitzen lassen undIhre Familie nervt sie mit der Hochzeit ihrer Schwester.
Insgeheim träumt sie von einem wilden, selbstbestimmten Leben – da kommt ihr die hübsche Sadie gerade recht, die eines Nachts feministische Parolen auf die Wand der Schönheitsklinik sprüht und sie zu einem konspirativen Treffen der „C.I.A.“ einlädt. Die Abkürzung bedeutet „Clits in Action“ und steht für eine radikale Frauengruppe, die mit Schlagwörter wie „Fight the System“, „Riots not Diets“ und „Free your Clit, your Mind will follow“ Aktionen im männerdominierten öffentlichen Raum veranstaltet. Für Anna eine völlig neue, faszinierende Welt und vor allem Sadie ist für sie ein Grund, immer wieder zu den Gruppentreffen zu gehen. Nach und nach müssen die radikalen Frauen allerdings feststellen, dass ihre Aktionen nicht sehr erfolgreich sind, bis Anna schließlich die Idee zu einem grandiosen, revolutionären Akt, der der C.I.A. endlich die weltweite mediale Aufmerksamkeit bringen soll, hat ...
Die Story, die Jamie Babbit hier wie ein klassisches Hollywoodmärchen angelegt hat, transportiert eine politisch engagierte und komplexe Standortbestimmung des westlichen Feminismus. Ob es Ideale und Ziele gibt, für die man als Frau noch kämpfen muss – und ob man das eher innerhalb der bürgerlichen Institutionen macht oder in Form einer radikalen Gegenbewegung – all dies sind Fragen, die ITTY BITTY TITTY COMMITTEE auf witzige und auch selbstironische Art stellt.

Dazu passt, dass der Film eine reine Frauen-Produktion ist, entstanden mit Unterstützung der Non- Profit-Organisation POWER UP, die Frauen in der Medienbranche die Möglichkeit gibt, selbstorganisiert zu produzieren.
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im Dezember 2007:
FINN'S GIRL
Ein Film von Laurie Colbert und Dominique Cardona
Kanada 2007, 88 Minutenn
Mit Maya Ritter, Chantel Cole, Brooke Johnson
Die Gynäkologin und Fruchtbarkeitsforscherin Dr. Finn Jeffries ist talentiert, erfolgreich – und verzweifelt.Nachdem ihre langjährige Lebenspartnerin gestorben ist, muss sie ihr Leben neu ordnen und sieht sich dabei ihrer größten Herausforderung gegenüber: die Erziehung der gemeinsamen elfjährigen Tochter Zelly.
Ihre Arbeit in einer Abtreibungsklinik und die Übergriffe der Abtreibungsgegner, mit denen sie tagtäglich konfrontiert ist, lassen ihr oft nicht die nötige Zeit für ihre Tochter. Zelly reagiert mit pubertärer Rebellion, verbringt ihre Zeit mit Kiffen und Schuleschwänzen und versteht die Welt nicht mehr, als Finn eine Affäre mit einer deutlich jüngeren Frau anfängt.
Der Film der beiden kanadischen Regisseurinnen Dominique Cardona und Laurie Colbert ist spannend und romantisch zugleich. Eine moderne Studie lesbischen Lebensgefühls, der ein neues Bild von Familie und Mutterschaft wagt – und ganz lebensnah erzählt.

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im November 2007:
MANGO KISS
Ein Film von Sasha Rice
USA 2004, 88 Minutenn
Mit Michelle Wolff, Danièle Ferraro
Verliebe dich nie in deine beste Freundin! An diesen existenziellen Grundsatz kann sich Lou nicht halten und gesteht ihrer Prinzessin Sassy nach einer langen Zeit des Verzehrens ihre Liebe. Die beiden kommen tatsächlich zusammen, haben aber panische Angst vor der Endstation Beziehung.
Fortan nehmen sie uns mit auf ihre erotische Entdeckungsreise durch die Welt der unbegrenzten Affären und Möglichkeiten, die die Szene von San Francisco zu bieten hat. Von S/M-Rollenspiel über Gruppensex bis zur “Spießerbeziehung” wird alles angetestet. Aber richtig glücklich macht die beiden ihre Offenheit nicht. Gibt es wirklich keine Möglichkeit für eine glückliche Lesbenbeziehung?
Sascha Rice begeisterte auf renommierten Festivals weltweit das Publikum mit dieser frischen und kurzweiligen Komödie, die einen augenzwinkernden Blick auf Beziehung, Verlangen und Freundschaft wirft.

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im Oktober 2007:
FRAUEN IM JAZZ
Drei Filme von Greta Schiller und Andrea Weiss
USA 1986 – 89, 108 Minuten
In den 1940er Jahren gab es reine Frauenbands, die den besten Jazz ihrer Zeit gespielt haben.
Die INTERNATIONAL SWEETHEARTS OF RHYTHM mischten seit ihrer Gründung 1939 kräftig im Jazzgeschäft mit – als 16köpfiges Frauenpower-Orchester, das es bis in die größten Clubs von New York und Chicago schafften.
TINY & RUBY - HELL DIVIN' WOMEN: Musikerinnen wie die Trompeterin Tiny Davis oder die Drummerin Ruby Lucas teilten dabei nicht nur den Swing miteinander, sondern auch eine lebenslange Beziehung.
MAXINE SULLIVAN - LOVE TO BE IN LOVE: Sängerinnen wie Maxine Sullivan stiegen aus bescheidenen Verhältnissen zu den gefragtesten Jazz-Stars Amerikas auf.
Gretra Schiller und Andrea Weiss haben Maxine Sullivan, Tiny und Ruby und die noch lebenden ‚Sweethearts' getroffen und zu ihrer außergewöhnlichen Karriere befragt. Originales Archivmaterial gibt den Eindruck von Persönlichkeit und Mut der Musikerinnen und von der Faszination ihrer Auftritte. Spannende Biografien kommen zum Vorschein und eine besondere Künstlerinnenszene wird erstmals filmisch gewürdigt.
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Kurze Filme, lange Nächte, viel L-Gefühl! CinemaxX und die Edition Salzgeber laden ein zur 2. Nacht der lesbischen Kurzfilme: acht handverlesene internationale Filme aus dem Verleih Salzgeber – mit ironischem und lustvollem Blick auf das lesbische leben.
im September 2007:
ZWEITE L-KURZFFILMNACHT

Mit den Filmen:
ENTREVUE (FR 1999, 9 Minuten)
MARS (D 2007, 15 Minuten)
FRIEDENSVERHANDLUNGEN – I Fred ( SE 2005, 14 Minuten)
D.E.B.S. ( USA 2003, 11 Minuten)
HOI MAYA (CH 2004, 12 Minuten)
NUR FÜR MITGLIEDER – Members only (USA 2007, 10 Minuten)
SUCCUBUS ( USA 2004, 24 Minuten)
SPINNING (NO 2006, 7 Minuten)
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im August 2007:
ERSTE L-KURZFFILMNACHT

Mit den Filmen:
Stuck von Jamie Babbit · USA 2001, 8 Minuten
Come on, Baby von Martin Strange-Hansen · DK 2004, 24 Minuten
Hartes Brot von Nathalie Percillier · D 2000, 7 Minuten
Coif von Melanie McGraw · USA 2004, 6 Minuten
Sonntag Morgen von Beate Kunath · D 2006, 7 Minuten
Outside von Jenn Kao · USA 2004, 22 Minuten
Reality check von Lea Schmidbauer · D 2004, 20 Minuten
4 p.m. von Samantha Bakhurst und Lea Morement · UK 2000, 15 Minuten