Katja und Isa sind ein lesbisches Paar und sie wollen ein Kind. Deutsche Samenbanken und Kliniken helfen nicht weiter, Versuche bei anderen Ärzten sind kostspielig und bleiben erfolglos. Die Beziehung gerät unter Druck - auch, als sich endlich ein Weg auftut. Die Sehnsucht zweier Menschen scheitert an der deutschen Wirklichkeit. Ein Spielfilm, der auf den Erfahrungen vieler Frauen beruht. Ausgezeichnet mit dem Dialogue-en-perspective-Preis der Berlinale 2013.



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Am 27. Mai · 21.15 Uhr:
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mit freundlicher Unterstützung von:
Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
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Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Ein wenig beachtetes Kapitel sind dabei ihre Berliner Jahre von 1984 bis 1992, in denen Lorde afro-deutschen Frauen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und die sozialen Veränderungen in der Stadt kommentierte, die von Mauerfall und Wiedervereinigung geprägt waren.



Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audioaufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lassen aber auch Mitstreiter, Studierende und Freunde zu Wort kommen. Das außergewöhnliche Porträt wurde im Panorama der Berlinale 2012 uraufgeführt.
Die legendäre Diane Torr kann aus Frauen Männern machen. Oder ihnen zumindest für einen Workshop lang das Gefühl geben, einer zu sein. In handfesten Experimenten geht man dort der Frage nach, ob es wirklich der Körper ist, der Männer und Frauen unterscheidet - oder nicht doch eher das Auftreten und die eingeübten Rollen. Katharina Peters (AM SEIDENEN FADEN) hat einige mutige Teilnehmerinnen mit der Kamera begleitet und lässt sich u.a. von einer ehemaligen Miss Spreewald, einer Politikberaterin, einer Männermodendesignerin und einer alleinerziehenden Migrantin zeigen, wie aufregend es sein kann, einmal breitbeinig durch die Straßen Berlins zu laufen. Außerdem ist MAN FOR A DAY, der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino (Berlinale 2012) ein faszinierendes Porträt der Gender-Pionierin Diane Torr geworden.



Die lesbischen Therapeuten Kit und Dyna haben es geschafft: sie haben eine erfolgreiche Praxis, ihr Buch "Wie führe ich eine erfolgreiche Ehe ohne mich zu bemühen" ist ein erfolgreicher Bestseller und ihre eigene Ehe verläuft nach außen hin glücklich und harmonisch. Aber Kit und Dyna haben ein Problem: kurz bevor ihr Buch veröffentlicht wird beginnt Ihre Beziehung zu zerbrechen. Und natürlich wollen sie nicht, dass irgendjemand davon erfährt. Heimlich gehen sie zur Paartherapie, die allerdings alles andere als gut läuft. Und als ob das nicht reicht zieht Kits anstrengende Schwester ohne Einladung ins gemeinsame Heim und ein Filmteam meldet sich spontan an um ein Portrait über die glücklichen Beziehung zu filmen...




Die Palästinenserin Lara hat sich in London ein scheinbar perfektes Leben mit Ehemann, Kind und Designerwohnung aufgebaut. Doch all das wird zur Fassade, als Inam vor Laras Haustür steht, die wilde und selbstbewusste Freundin aus Kindertagen, mit der Lara mehr als ein Geheimnis verbindet. Das Wiedersehen wird zur Zerreißprobe für beide, denn alles wird wieder an die Oberfläche geschwemmt, was die beiden erwachsenen Frauen seit ihrer Schulzeit in Ramallah so erfolgreich verdrängt haben: Liebe, Betrug, jugendlicher Leichtsinn und ein nie bewältigtes Trauma … Lara und Inam müssen sich ihren Erinnerungen stellen.



Jonathan Sagalls Berlinale-Wettbewerbsbeitrag von 2011 war ein großer Skandal in Israel, als bekannt wurde, dass die dortige Filmförderung ein Liebesdrama zweier palästinensischer Mädchen, die von israelischen Soldaten bedrängt werden, unterstützt hatte.
Doch LIPSTIKKA "lebt vor allem von der Präsenz der Protagonistinnen Clara Khoury und Nataly Attiya" (Der Tagesspiegel), deren Geschichte in einem Film von "großer psychologischer Genauigkeit" (Berliner Zeitung) erzählt wird. Ein "Kammerspiel mit großer dramatischer Kraft!" (Screen).
Luxusvilla, elegante Kleider, gelungene Kinder - als Ehefrau eines erfolgreichen Unternehmers hat Rebecca alles, wovon andere nur träumen. Nur eins fehlt ihr - Rebecca ist noch nie, hatte noch nie, naja, ihr wisst schon…



Ihre besten Freundinnen haben eine Idee: Wie wäre es mit einem Escort-Service? Dort gibt es bestimmt einfühlsame Profis für eine derart delikate Angelegenheit! Nach einigen witzig-skurrilen Fehlstarts schafft es die bildschöne Paris (Jessica Clark) tatsächlich, Rebeccas Leidenschaft zu entfachen. Einmal auf den Geschmack gekommen, will Rebecca (ergreifend verletzlich und zugleich sehr sexy: Barbara Niven) die neuen Gefühle voll auskosten. Leisten kann sie es sich ja. Bald geraten die Frauen in eine Grauzone zwischen diskreter Dienstleistung und echter Anziehung - was im Leben beider so einiges in Bewegung setzt
Nach ELENA UNDONE und CLAIRE OF THE MOON der neue Film von Star-Regisseurin Nicole Conn.
Mia ist mit ihrem Verlobten Tim zur Geburtstagsfeier ihres Vaters gekommen,
auf der sie dessen neue Frau kennen lernen sollen. Einer Familienerweiterung
steht sie skeptisch gegenüber, da sie die Trennung
ihrer Eltern noch nicht verwunden hat. Doch dann lernt sie ihre selbstbewusste
zukünftige Stiefschwester Frida kennen, die ungeahnte Gefühle
in ihr auslöst. Auf einem Ausflug auf eine einsame Insel, den ihr Vater
arrangiert hat, damit sich Tochter und Stieftochter besser kennen lernen,
beginnen Mia und Frida eine Affäre, die nicht nur ihre eigenen, sondern
auch das Leben ihrer engsten Angehörigen völlig aus den Fugen wirft.
Für beide steht viel auf dem Spiel: feste Beziehungen, Pläne für die Zukunft
und der Familien-
frieden. Doch sie erkennen, dass das Leben dort
anfängt, wo die Voraussicht aufhört …
Alexandra-Therese Keinings erwachsene Romanze erzählt in den warmen Farben des schwedischen Sommers freizügig und mutig von großen Gefühlen und Momenten, in denen sich alles ändert. Unterstützt wird sie dabei von einem herausragenden Ensemble einiger der besten SchauspielerInnen des schwedischen Kinos. KÜSS MICH ist schon jetzt einer der großen Klassiker des lesbischen Liebesfilms.



„Die Bilder sind atemberaubend, die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen nicht zu übersehen (und natürlich sehen sie umwerfend gut aus!), die Musik toll ausgewählt und der ganze Film witzig und dramatisch genug, um KÜSS MICH zu einem eurer neuen Lieblingsfilme zu machen. Und was die Sexszenen angeht: leidenschaftlich, sinnlich, überraschend und einfach Sex! KÜSS MICH ist schön und ehrlich. Eine wirkliche Tour de lesbian force!“ (AfterEllen)
„KÜSS MICH hat alles, was ein Film braucht, um eine aufregende Liebesgeschichte zu erzählen!“ (phenomenelle.de)
Ein sonnendurchflutetes Wochenende im Spätsommer. Rosa, Fischwirtin und Naturwächterin auf drei malerischen Seen im brandenburgischen Hinterland, besucht ihre Geliebte Kirsten, eine erfolgreiche Architektin. Rosa will endlich Sicherheit in ihrer Beziehung, Kirsten sich alles offen halten. Wieder einmal ersetzt der Sex das klärende Gespräch. Dann greift Rosa zwei junge Mädchen aus Berlin auf einer naturgeschützten Insel auf. Evi und Olivia sind zwar seit vier Jahren zusammen, aber das hält Evi nicht davon ab, Rosa offensiv anzumachen. Allem Konfliktstoff zum Trotz ziehen die beiden in Kirstens Bungalow am See ein und die Tage und Abende zu viert sind erfüllt von Flirts und Spielereien, Ausflüge auf dem Wasser, Sex und Gesprächen über die unterschiedlichen Vorstellungen vom Glück. Die Zukunft beider Paare wird von der magischen Atmosphäre dieses Wochenendes nicht unberührt bleiben …



„Dank des glänzend abgestimmten Ensembles ein ansprechendes Beziehungsdrama über Vertrauen
und Offenheit, ein weibliches Liebesquartett in sommerlichem Ambiente.“
(Ulf Lepelmeier, filmstarts.de)
„Zoltan Paul untersucht die Interferenzen, die Störsender, das Grundrauschen zweier Liebesbeziehungen.
Dass es sich um lesbische Paare handelt, ist eher nebensächlich und doch wichtig,
wegen des Umgangs mit Konflikten und der Sensibilität für Emotion und Interaktion. Der
einfache Film wird getragen von der Stimmung, vom Sommer, vom See, von der Natur, von der
Sinnlichkeit, die die Frauen erfahren, nach der sie sich sehnen.“
(Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de)
„Eine beeindruckende Kameraarbeit von Fabian Spuck, der die Natur der brandenburgischen
Seen in hinreißenden Bildern einfängt.“
(Paul Katzenberger, Süddeutsche Zeitung)